Von Jühnde nach Friedland

3.6.15 Wir haben uns nicht verlaufen (Jühnde nach Friedland)

Heute morgen war ich echt früh wach, kurz nach sechs bin ich aus dem Bett „gehüpft“. Das geht natürlich nicht, denn die NeurORThese kann ich erst nach dem Duschen anlegen. Also begann der Morgen recht entspannt mit viel Kaffee.
Wir waren etwa 9:20 Uhr an der Bio-Energie-Anlage Jühnde und haben noch einige Minuten gewartet, aber nachdem es leicht anfing mit regnen, sind wir direkt durchgestartet. Diesmal sind wir aber direkt an der Straße gelaufen, damit wir nicht wieder Gefahr laufen, dass wir uns verlaufen 😉

Hat funktioniert…
nach einigen Kilometer haben wir Herr Harriehausen aus Jühnde (ich hoffe eine Schreibweise ist richtig) getroffen. Er war mit einem riesigen Traktor unterwegs und mein Herz blühte auf. Meine Freunde wissen, dass ich wahnsinnig an  LKW´s interessiert bin. Und Traktoren finde ich auch wunderschön.  Wir haben eine Weile gequatscht und wir mussten aber alle weiter. Meine Begleitung war wieder meine Freundin Susi, was das ganze wieder sehr witzig machte. Wir haben über Gott und die Leute gesprochen, uns über Versprecher kaputt gelacht. Wobei meine Lieblingsanekdote die Geschichte, als Susi und Susanne mit ihren beiden Hunden spazieren waren. Die beiden Hunde mit Jagdtrieb und angeleint, schnüffelten plötzlich Rehe im Wald. Als Susi und Susanne das merkten haben sie die Füße in den Boden geschlagen und an jeweils einem Baum festgehalten und mussten so lachen über diese ulkige Bild. Wenn ich beim schreiben daran denke, muss ich wieder loslachen.

Es ging aber weiter und wir haben überlegt, wo wir unsere Pause machen. Da kamen wir am Klostergut „Mariengarten“ vorbei und setzten uns dort auf einen Stein an einem Bach. Es war so herrlich Idyllisch dort.

Dort lernten wir auch Herr und Frau Glitz kennen, die beiden haben mich viele Dinge gefragt. Nicht alles kann ich beantworten, auch wenn ich mir immer Mühe gebe.

Es ging nach der Pause weiter nach Dramfeld und direkt nach Klein Schneen.  Beides wunderschöne Orte. Nur wieso gibt es an der Dramfelder Schule und in Klein Schneen im halben Ort keine Fußgängerwege? Das fand ich etwas speziell. Aber von Klein Schneen bis Friedland ist ein toller Radweg ausgebaut.

Dort mussten wir noch eine Pause einlegen, obwohl wir lieber weiter gelaufen wären, aber wir waren viel zu früh.  Wir genossen diese Ruhe, obwohl wir am Straßenrand saßen und man fühlte sich so unfassbar frei. Wir schmiedeten Pläne, was wir bald noch machen müssen und quasselten, dass wir uns plötzlich echt beeilen mussten.

Noch schnell zwei Bilder am Ortseingang von Friedland gemacht, liefen wir in Friedland rein.

Da stand ein Ehepaar, die ich nicht kannte. Noch nicht. Sie kam auf uns zu und stellte sich und danach ihren Mann vor:
Familie Brettmacher. Ich war sehr angetan von den beiden, die mit unheimlich viel Sympathie, Ehrlichkeit und Engagement auf mich wirkten.
Wir machten noch Fotos und sie drückten mir dann sogar eine Spende in die Hand. Ich war gerührt!
Diese beiden haben extra auf mich gewartet, um mich als erstes in Friedland zu begrüßen und geben mir neben den besten Wünschen auch etwas Geld mit.

Und ich werde jeden Tag stolzer, mich auf den Weg gemacht zu haben. Ich lerne soooo tolle Menschen kennen, ich freue mich wie verrückt, auf die, die folgen!

Nun aber weiter gehen, denn Ziel ist das Restaurant Biewald.
Ich habe davon schon ein paar Mal gehört, aber war selbst bisher nie da (leider!).  Als wir uns dem Restaurant „Biewald“ näherten, standen da schon einige Leute und ich fühlte mich wieder merkwürdig. Haben sich diese Menschen etwa alle Zeit nur für mich genommen? Ja das haben sie und noch andere tolle Dinge im „Gepäck“.

Ich wurde nicht nur vom Ortsvorstand ganz lieb begrüßt, sondern auch von Karin Raub und Daniel Raub persönlich. Es war auch eine Frau vom Friedländer Ortsmagazin da.  Daniel und Karin Raub haben mir einen kleinen Blumenkorb übergeben, da war eine kleine Karte drin und einen Überweisungsschein.

Es war wie ein Geburtstag. Tag für Tag gehen mehr Spenden ein und ich bin nicht nur sehr stolz, sondern auch überglücklich!

Wir wurden dann geladen zu einem leckeren Stück Torte mit selbstgemachten Eis und Kaffee. Es war ein kulinarisches Gedicht und ich habe beschlossen bald wieder zu kommen, außer an unserem Start an Freitag 5.6. gegen 10 Uhr.
Da bleibt leider keine Zeit für so einen leckeren Snack, denn für den sollte man sich Zeit nehmen und den herrlichen Garten nutzen.

Friedland, ich komme wieder! Ihr seid ein toller Ort.

Freitag, den 5.6. geht es weiter vom Restaurant „Biewald“ nach Ziegenhagen in den Erlebnisspark… ich freu mich schon

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