8.7.15 der KIMBU Weg von Duderstadt ins Brotmuseum Ebergötzen

Mir taten die Füße doch noch so sehr weh, die Gelenke und die Fußsohlen. Aber ziemlich motiviert machte ich mich los, wir trafen uns alle noch einmal „Zum Löwen“ in Duderstadt, unter anderem Kerstin Mollenhauer (bitte sieh´ mir nach, dass ich Dich anfänglich falsch schrieb) die Geschäftsführerin von Kimbu und Gabi stieß dazu, sie hatte ich über das Internet kennen lernen dürfen. Sie schrieb mir relativ am Anfang ganz nette Mails und uns war beiden klar, dass wir uns mal treffen mussten, um so mehr freute ich mich, dass sie sich dazu gesellte. Wir tranken noch etwas und starteten sogar zu viert. Das hat echt Spaß gemacht, denn man hatte das Gefühl, man ist nicht alleine! Viele Menschen stärken mir immer wieder den Rücken und langsam werde ich wehmütig. Ich blicke auf so eine tolle Zeit, auf ein hervorragendes Abenteuer zurück, welches nichts (außer Schnee) ausließ. Unsere 4. Begleiterin verließ uns in Westerode und wir gingen weiter. Wir hatten viele Themen, ich wollte schon immer mal nach Norwegen. Gabi kam gerade direkt aus dem Urlaub aus Norwegen und auch Kerstin war schon dort und beide erzählten mir wunderbare Erfahrungen aus diesem idyllischen Land. Wir nahmen uns vor, wie so oft nur auf dem Radweg zu bleiben, doch das sollte uns zum Verhängnis werden! So eine schlechte Ausschilderung ab Westerode hab ich auf der ganzen Strecke nicht erlebt. Wir sind irgendwann quer über die Felder, haben aus Verzweiflung die Wege komplett verlassen, sonst wären wir wohl noch immer nicht angekommen. Nach einem sehr langen Weg kamen wir in Seeburg an und mussten uns von Gabi leider verabschieden. Ihr Mann war so lieb und holte sie ab, während wir unserem neuen Streckenrekord entgegen liefen. Wir kamen zu spät, trotz weggelassener Pause, im Brotmuseum an. Ich wusste nicht, wie schön das dort war. Wir haben beide ganz schön gestaunt, die kleine, tolle Allee aus verschiedenen Bäumen, aber liebevoll angerichtet. Was mir am meisten leid tat, der Bürgermeister der Samtgemeinde Herr Behre und eine Mitarbeiterin vom Brotmuseum Frau Henning warteten schon gefühlte Stunden. Aber sie waren so lieb und verständnisvoll und reichten uns ganz lecker Kuchen, Kaffee und Säfte. Der Kuchen kam aus dem Backstübchen nebenan und war so lecker, das Kerstin und ich uns beim Backstübchen noch mehr gekauft haben.

Wir haben einen neuen Streckenrekord aufgestellt, nicht nur Frau Henning und Herr Behre waren sehr stolz, sondern auch Kerstin und ich mussten darauf abklatschen. Das fühlte sich großartig an. Da hat sich jeder Kilometer gelohnt…. Nun geht´s zum Endspurt, bis dahin Eure Kathi

2 Gedanken zu „8.7.15 der KIMBU Weg von Duderstadt ins Brotmuseum Ebergötzen“

  1. Hallo Kathi,
    es freut mich sehr, dass ihr in Ebergötzen einen netten Empfang
    hattet. Ich habe deinen Bericht vom 6.7. gelesen. Denk nicht an die Miesepeter -freu dich, dass dich so viele Menschen lieben.
    Ich werde morgen mit meinem Mann nach Rosdorf kommen.
    Bis dahin – liebe Grüße Gabi

  2. Hallo liebe Kathi,
    ich freu mich sehr, wie sensibel Du auf das Haus mit dem Brand und die traurige Geschicht empfunden hast. Und da bist Du losgezogen, um Menschen zu suchen und von Deiner Geschichte zu erzählen (wie toll) und bist auch empfänglich, für andere Geschichten. Ich denke, das es toll ist so eine Sensibilität zu haben für seine Umwelt und sich auch darin zurecht zu finden wie: Nicht zu tode betrübt zu sein, sondern das positive weiter zu sehen und zu „gehen“.
    Sei nicht traurig, wenn Dein Weg „Ich gehe für KIMBU und Meine NEURO“ bald“ zu ende ist. Du hast dann bestimmt einen großen Schatz eingesammelt. Danach kommt sicher noch viel viel Neues und Schönes, neue Herausforderungen: Neue Wege für andere und Dich Gehen … ich bin mir ganz sicher. Ich habe oft Tränen in den Augen, wenn ich Deine Tagebücher lese ( Müll am Straßenrand – da sollte man mal drüber nachdenken- oder rasante Autofahrer- oder Ängste überwinden mit dem Pferd- Du könntest in Schulen auch ganz „normalen“ deinen Weg erzählen. Ich glaube von echten erlebten Geschichten zu erzählen, hat eine unglaubliche Wirkung. Und das es an der nötigen Energie und dem Herz nicht mangelt kann man fühlen. :-)
    Susanne (Blaubeerflückerin und Liebende aus Oldenburg)

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