Mein Projekt

Idee

Meine Idee, für die ich um Ihre Aufmerksamkeit bitte, ist vielschichtig.

Ich möchte zeigen, was nach heutiger Technik möglich ist: nämlich, dass man trotz einer Querschnittslähmung mit einer Neuroprothese laufen kann.

Um dies zu beweisen, will ich ca. 6 Wochen lang weite Wege mit diesem technischen Hilfsmittel rund um Göttingen zurücklegen.

Darüber hinaus beabsichtige ich im Rahmen dieses Projekts vielen Menschen zu erzählen, wie es ist, mit einer Autoimmunerkrankung zu leben, mit chronischen Schmerzen Tag für Tag an seine körperlichen Grenzen zu gehen.

Gleichzeitig will ich darauf aufmerksam machen, dass es in unserer unmittelbarer Nähe Dinge gibt, bei denen Glück und Unglück durch unsere gesellschaftliche Hilfe sehr nahe beieinander liegen können. Ich möchte durch mein Gehen längerer Strecken auf einen tollen Kinderpflege- und Hospizdienst hinweisen, der täglich unermüdlich um das Wohl von schwerkranken Kindern und Jugendlichen kämpft.

Ziel

Mein Ziel ist es zu beweisen, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen leistungsfähig sind, einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben beisteuern und somit gegen die Ausgrenzung kämpfen können. Ich möchte Aufklärung in Kindergärten und Schulen betreiben, den Kindern Berührungsängste nehmen und zeigen, dass man sich trotz Rückschlägen „seinen“ Weg erkämpfen kann.

Ich möchte insbesondere jungen Menschen erzählen, dass es ganz nah bei uns sehr vielen Kindern nicht gut geht. Dabei will ich ihnen die tolle Arbeit der Kinderkrankenpfleger von „KIMBU“ näher bringen.

Natürlich geht es mir auch um die Möglichkeit, eine Neuroprothese zu bekommen, die meine Lebensqualität deutlich steigern würde. Langfristig träume ich davon, so die Chance auf einen Arbeitsplatz zu gewinnen.